URZEIT  & MODERNE 

Von der Höhlenmalerei zur
Form des Wissens


Erleben Sie die Moderne Kunst unserer Zeit im Blickwinkel früher, kultureller Anfänge, von den ersten Höhlenbilder des Menschen bis zur modernen Kultur- und Wissenslandschaft. Der technologischen Evolution und abstrakten Bildkunst unserer Tage. Diese Dokumentation vermittelt Ihnen einen neuen Blick über den Sinn, einem möglichem Verstehen der Moderne und abstrakten Bildkunst.
Öffnen Sie sich einem außergewöhnlichen Künstler und Lebenswerk, einem grundlegend neuem „ABC“ der bildlichen Darstellung heutiger Wirklichkeit. 

Vielleicht gab es ihn doch, in der Zeit offener, demokratischer Bewusstseinsformen, den einen, großen Künstler, dessen geniales Werk Jahrzehnte im Keller verborgen blieb.

 
Kein Museum, kein Galerist, kein Kunsthistoriker etwas erkannte. Zeit seines Lebens hat Erich Wilker um Anerkennung gekämpft, Zeit seines Lebens hat er kein einziges Werk verkauft.

Und doch hat er vielleicht das bedeutendste Werk, nach der Abstraktion des Naturraumes, nach 1945 geschaffen.


Foto: Erich Wilker1999 in 
Köln Seeberg, kurz vor seinem Tod. 
Gekennzeichnet von Bitterkeit und großer 
Enttäuschung über die Nichtbeachtung 
seiner Kunst.

DER MENSCH WILL WISSEN
das Stück spielt...


Der Mensch steht heute an einer grundlegenden Evolutions- und Kulturwende, in dessen historischer Entfaltung Leonardo die erste Flugmaschine, Cézanne und Picasso das erste „ungegenständliche“ Bild erfand. Eine Kulturwende, die in alle Bereiche des Menschen wesentliche Änderungen brachte. In der Bildkunst wurde erstmals das über Jahrtausende bestimmende Darstellungsprinzip, der Naturraum, in eine abstrakte, ungegenständliche Bildsprache aufgelöst.
Erich Wilker führt diese Abstraktionen zur Wirklichkeit zurück. In einem grundlegend neuem Darstellungsprinzip. Er vereinigt die sich widerstrebenden kubistischen, surrealen und naturalistischen Darstellungsformen der neueren Bildkunst. Für Erich Wilker bedeutete die Rückbesinnung zur Wirklichkeit eine notwendige, existenziell zwingende philosophische Neu- Orientierung des Menschen nach 1945.

Abb. unten: Erich Wilker 1977,  ohne Titel:, Tusche, Bleistift und Tempera auf Büttenpapier. 

POESIE DES WISSENS

Erich Wilker hat seine Kunst als einen ersten Schritt, als erste Öffnung zurück zur Wirklichkeit verstanden. Nicht weitere Abstraktionen, nicht weitere Vereinfachungen, nicht weitere Verwischungen surrealer Fantasien oder auf den Kopf gestellte Naturwelten, sondern wieder ein konkreter Dialog, eine konkrete Beschreibung: Mensch & Wirklichkeit.


Seine Poesie des Wissens ist eine andere, uns bekannte Darstellung der Wirklichkeit. So wie sich unsere Welt mit der Wissenschaft in grundlegend neue Landschaften und Bausteine verändert, so wurde mit Cézanne und Picasso Wirklichkeit erstmals in eine noch unbekannte, neue Welt aufgelöst. Erich Wilker ist vermutlich der erste Künstler, der den Menschen nach der Abstraktion der Moderne wieder realistisch, wirklichkeitsnah, als Individuum in einer konstruierten Welt über die Bildkunst sichtbar macht.


Ein Weg zum Verständnis seiner Bildkunst ist, ihn als einen wissenschaftlichen Poeten zu sehen, der die Grenzen unseres Bewusstseins öffnen wollte. Kunst und Wissenschaft als eine Einheit sieht. Weniger Malerei, weniger Ästhetik, weniger Post-Moderne und weniger Gigantismus. Eher pragmatische Vernunft, und... ganz konkrete Wirklichkeit. Zeit seines Lebens hat er auch aus einem inneren Protest gegen die bedeutungslosen Monumentalwerke heutiger Kunstbarone eher kleinformatige, handliche Werke geschaffen und sprach von einem „demokratischem Format“ seiner Kunst.


Eine neue Wirklichkeit?

So, wie wir früher Bäume, Berge, Seen und Wälder, den Menschen im Naturraum mit der Perspektive dargestellt haben, beschreibt er seine „ Form des Wissens“ in einer täglich erlebten, neuen Wirklichkeit. Der Mensch hat bei Erich Wilker immer einen individuellen, persönlichen Dialog zur Wirklichkeit. Ist das vielleicht der eigentliche, tiefere Sinn der Moderne, mit der Auflösung des Naturraumes über Cézanne und Picasso eine grundlegend neue Form der Darstellung von Wirklichkeit zu finden?
Beachten Sie den Gehalt seiner Linien, jeden Millimeter, jeden Gedanken, den er auf seiner abstrakten, gedachten Ebene festgehalten hat. Nichts ist zufällig, bzw. selbst der Zufall ist bewusst „in Szene gesetzt“. Vielleicht ist man als Betrachter geneigt, seine Darstellung „Mensch“ mit der Perspektive zu lesen. Bitte öffnen Sie sich einer ganz neuen Sehweise, Wirklichkeit in der Bildkunst zu begehen!

Oder... vielleicht war doch alles nur eine schöne... Spielerei? Ein Bild, jenseits des Naturraumes, jenseits der Perspektive? Cézanne sagte um 1890, er wolle mit seiner Kunst eine „zweite Natur“ schaffen und die „erste Natur“ nicht nur kopieren!




Wir begrüßen Sie zur STUNDE 1

Von der Höhlenmalerei zur Moderne unserer Zeit, zur Form des Wissens. Entdecken Sie jede Nuance, jedes Detail. Der Mensch in einer grundlegenden Kultur- und Zeitenwende. Und... vielleicht sogar die ersten Blüten der zweiten Natur von Cézanne. Ein neues „ABC“, eine neue Form der Darstellung unserer Wirklichkeit, die uns Erich Wilker sichtbar gemacht hat. Letztlich hat sich Kunst immer ausgezeichnet, Wirklichkeit zu suchen, Wirklichkeit neu zu verstehen und darzustellen. Warum van Gogh in seiner Zeit keine Anerkennung fand, 100 Jahre später weltweit an fast jeder Zimmerwand zu finden ist! Van Gogh selbst ist immer der Gleiche geblieben. Unser Bewusstsein, unsere Sehweise über Wirklichkeit ist es, die sich geändert hat!

Öffnen Sie sich der Vision eines noch völlig unbekannten, Deutschen Künstlers, zur Jahrtausendwende, Erich Wilker. Der Europa bereits mitten in seinen Händen hielt, forderte, in einer bewussteren und demokratischen Form: Vernunft und Kunst... Versachlichung von Bewusstsein... eine neue Wirklichkeit?
Herzlich Willkommen!




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     Verschüttete Wege, über Erich Wilker


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Wechselbilder oben:



Abb. 1- 2: Felsmalerei Rock Shelter, Bhimbetka, Indien, SW, Wikipedia
Abb. 3:
 Video Textbild "Form des Wissens" von Andreas Wilker 2026

Abb. 4: Erich Wilker 1998 Tuschezeichnung, Spätwerk
Abb. 5: Erich Wilker 1990 Spanien,  "Form des Wissens"
             von Andreas Wilker 2026

Abb. 6- 7: Textbild "Wirklichkeit & Abstraktion" von Andreas Wilker 2026
Abb. 8: Erich Wilker 1974 Radierung, Hauptwerk
Abb. 9- 10: Erich Wilker 1973 mit "newcomerThron", Homburg,
               Christian-Weber Platz mit Redaktionsleiter Fritz Heil

Abb. 11: 
Erich Wilker 1974 Radierung, Hauptwerk
Abb. 12: Video Textbild "Der Mensch will wissen" Erich Wilker 1974
Abb. 13:
 Video Textbild "Erich Wilker"

Abb. 14: Erich Wilker 1974 Radierung, Hauptwerk
Abb. 15: 
Erich Wilker 1962 NADA-Periode Tempera, Tusche auf Bütten
Abb. 16: 
Erich Wilker 1960 NADA-Periode, Tusche auf Bütten

Abb. 17: Erich Wilker 1960 NADA-Periode Tempera, Tusche auf Bütten
Abb. 18: Video Textbild "Form des Wissens" von Andreas Wilker 2026
Abb. 19: Denk Mal, Erich Wilker 1973, Text auf Pflasterstein

Abb. 20: Erich Wilker 1991, Tusche auf Karton, ohne Titel
Abb. 21: Erich Wilker 1977 Tempera & Tusche auf Bütten
Abb. 22: Erich Wilker 1977 Tempera auf Bütten, Titel "S122A EDEN"
Abb. 23: Felsmalerei im Tassili in Ajjer, SW, Wikipedia
Abb. 24: Ägyptische Hieroglyphen im Tempel, SW, Wikipedia
Abb. 25: Video Textbild "Form des Wissens" von Andreas Wilker 2026

Abb. 26: Erich Wilker 1983, Tusche auf Karton, Titel "Haus Wand"
Abb. 27: Erich Wilker 1977 Tusche auf Bütten, Titel "qualifikation"
Abb. 28: Erich Wilker 1989, ohne Titel, Tusche auf grünen Karton

Abb. 29: Erich Wilker 1967 "Versachlichung von Bewusstsein"
Abb. 30: Erich Wilker 1974 Radierung, Hauptwerk
Abb. 31-32: Video Text "Begründung neue Kunst" Andreas Wilker 2026